pixel

…und seine Funktion

Wir konnten lesen, dass ein Pixel eigentlich gar kein kleines Quadrat ist, sondern vielmehr ein Abtastwert, aus dem sich ein Bild zusammensetzt. Je höher die Anzahl der Pixel, desto besser die Erscheinung des Bildes. Haben wir nur wenige Pixel pro Längeneinheit, erscheint das Bild umgangssprachlich „verpixelt“. Wir sehen also die einzelnen Bestandteile des Bildes, weil nicht genügend, verschiedene Farbwerte vorhanden sind.
Die Aufgabe eines Pixels ist es demnach, darzustellen, welcher Farbwert an welcher Stelle ist und wie er dargestellt werden muss. Aus den einzelnen Pixeln entsteht unser Bild.
Schließen wir also daraus, dass eine Kamera mit – in dem Fall – sehr vielen Megapixeln automatisch die beste Wahl ist?
Nein. Häufig genug haben sehr hochwertige Kameras weniger Megapixel vorzuweisen, als preiswerte Modelle. Und doch erreicht der Fotograf mit dieser Kamera ein weitaus besseres Ergebnis als mit dem preiswerten Modell.
Aber wie kann das sein?
Die Anzahl der (Mega-)Pixel ist nicht die einzige,bedeutende Größe einer Kamera. Gerade bei hochwertigen Modellen können wir mit einem guten Objektiv und einer entsprechenden Linse klare und zufriedenstellende Ergebnisse erreichen.  Als Richtwert für eine gute Kamera können In der Regel reicht es vollkommen aus, wenn eine gute Kamera oder Digitalkamera einen Wert von drei bis höchstens sechs Megapixel hat. Alles darüberhinaus kann im Verhältnis zu der jeweiligen Linse oder vielmehr zu dem Objektiv sogar zu Problemen führen.